In ihren Arbeiten setzt sich die Künstlerin mit dem Rohstoff Kohle auseinander, insbesondere mit der Braunkohle aus der Niederlausitz, ihrer Herkunftsregion. Der tiefgreifende Wandel der Landschaft durch den Braunkohletagebau prägt ihre künstlerische Auseinandersetzung: In den vergangenen Jahrzehnten sind Wälder und Dörfer verschwunden, weite Fördergebiete wurden geflutet, neue Landschaften und Lebensräume sind entstanden.
Geprägt von Kindheitserinnerungen an das Aufwachsen in der ehemaligen DDR spielt Landschaft eine zentrale Rolle in ihrem Werk. Zwischen Erinnerung und Gegenwart entstehen Bilder, die Weite, Verlust und Veränderung thematisieren. Gezeigt werden Kohleskizzen, Farbfelder und abstrakte Landschaften, die den Transformationsprozess der Region ebenso widerspiegeln wie persönliche und kollektive Erfahrung.